RENNBERICHTE 2017


 

ProFfix Swiss Bikecup in Lugano vom 23.9.2017 Das grosse Finale

 

Das Rennen in Lugano ist nicht einfach das letzte des Proffix Swiss Bike Cup 2017, speziell ist auch die Regel, dass dieses Finalrennen voll gewertet wird. Sprich, es darf nicht als Streichresultat genommen werden. Deshalb war es für viele Athleten das Wichtigste der Saison. Ein schlechter Tag oder sogar ein Platten wären also ziemlich verherend und könnten die Gesamtrangliste nochmal arg durcheinanderbringen.

 

Das Wetter war perfekt am Samstag Morgen und auch die Rennstrecke, technisch sehr anspruchsvoll, super im Schuss.

 

Da der Start für unsere drei ersten FahrerInnen erst um 13:15 Uhr war blieb genügend Zeit die einzelnen Passagen genau zu studieren und zu üben und sich gut zu verpflegen.

 

Mauro startete gut und erschien nach der Startrunde in den ersten fünf. Während des ganzen Rennens lag ein Podestplatz immer in Reichweite. Am Ziel reichte es dann leider nicht ganz für Edelmetall und es gab „nur“ die Ledermedaille. Gian war nach dem Rennen in Altstätten in einer guten Form und war voller Tatendrang. Verständlich, dass er mit dem 21. Schlussrang nicht ganz zufrieden war. Anina wollte unbedingt gewinnen und ihren Sieg im Gesamtklassement ins Trockene bringen. Nach der ersten Runde klebte ihr eine Verfolgerin noch am Hinterrad, diese konnte sie dann aber in der zweiten Runde mit einem beruhigenden Polster abschütteln. Nach der Zielankunft hatte sie dann aber ihr gestecktes Ziel erreicht und durfte überglücklich aufs Siegertreppchen steigen.

 

Lorenas Ziel war klar den zweiten Rang im Gesamtklassement zu halten und ihre beiden grossen Konkurrentinnen in dieser Saison zu schlagen. Als die Girls das erste Mal die Passage im Schwimmbad passierten lag sie an 4. Stelle. Allein an der Spitze eine Italienerin, die sie bereits von der EM kannte. Lorena konnte zwar die beiden Gegnerinnen vor ihr noch überholen gegen die sehr stark fahrende Italienerin hatte sie aber keine Chance. Fazit: Sieg verpasst, Ziele aber erreicht.

 

Als letzter musste Flavio noch auf die Strecke. Er hatte mit zwei Kollegen einen eigenen kleinen Wettkampf. Zwar nicht bei den vordersten, aber doch ein Ziel vor den Augen. Nach dem Rennen war er sehr zufrieden, alles ging perfekt auf und er freute sich über seinen kleinen eigenen internen Sieg!

 

Am Abend waren alle, RennfahrerInnen, Trainer und Eltern sehr glücklich. Auch in der Gesamtwertung konnten wir mit einem 1. Anina, 2. Lorena und 4. Mauro tolle Erfolge feiern.

 

Die Krönung für alle war dann am Schluss noch der Tages- und Gesamtsieg in der Teamwertung mit dem VC Surselva.

 

Nach einer verdienten Pause geht’s dann schon bald wieder los mit dem Wintertraining. Nächste Saison steigen einige auf in eine ältere Kategorie und so werden die Karten dann wieder ganz neu gemischt.

 


 

FinalRennen Stevens-Bike-Cup Altstätten vom 16.9.2017

 

 

Die Tage werden wieder kürzer und die Temperaturen tiefer, und bereits steht das Finalrennen des Stevens Bike-Cup 2017 auf dem Programm.

 

Warm eingepackt nahm das gesamte Cycling Projectteam die Strecken­besichtigung in Grüppchen unter die Räder. Da die Rennstrecke dieses Jahr nicht wie gewohnt von Altstätten her Richtung Reben führte, sondern von Hinterforst her, musste der Kurs natürlich minutiös begutachtet werden. Schnell stellte sich aber heraus, dass ausser einer kurzen steilen Rampe keine technischen Hürden und schwierige Stellen zu meistern waren. Da hatte der Speaker wesentlich mehr Mühe die Bündner Namen korrekt auszusprechen als die Kids mit den technischen Passagen!

 

Da dieses Rennen auch zum Alpencup gehört war das Starterfeld bei allen Kategorien gross und es gab auch einige unbekannte Konkurrenten. Bei frischen Temperaturen, aber trocken von oben, musste Mattia wie gewohnt als erster an den Start. Ihm gelang ein gutes Rennen und er sicherte sich souverän den dritten Platz.

 

Bei der Kategorie Rock waren dann gleich vier FahrerInnen am Start. Alle vier zeigten, dass sie noch keine Ermüdungserscheinungen, nach der langen Saison, hatten und klassierten sich bravourös im ersten Viertel. Anina 1., Mauro 2., Gian 5. und Nico 9.

 

Auch Lorena und unsere zwei Grossen (Larina & Flavio) hatten ihre gesteckten Ziele erreicht. Sie klassierten sich Lorena 1., Larina 8. und Flavio 12.

 

Zum Abschluss gab es dann noch eine Teamstafette. Dort zeigten unser Cycling Project-Senioren, dass sie nicht nur auf der faulen Haut liegen sondern mit dem 3. Rang durchaus mit den Jungen mithalten können.

 

Auch die Gesamtrangliste des Stevens-Bikecup sieht äusserst erfreulich aus für unser Team. Mit zwei Siegen, einem 2. und einem 3. Platz haben wir richtig abgeräumt.

 

Herzliche Gratulation allen Kids für eure top Leistungen. Ihr habt toll gekämpft und grosse Fortschritte gemacht. Dies alles ist natürlich nur möglich dank der super Arbeit und dem unermüdlichen Einsatz unserer Trainer Ivo und Ricci. Vielen Dank!

 

Aber, die Trainingspause muss noch warten. In einer Woche steht bereits das nächste Finale auf dem Progamm. Swiss-Bike-Cup in Carona/Lugano. Vollgas!

 


 

ProFfix Swiss Bike Cup in Basel vom 19.8.2017 „Das Sprintrennen“

 

Heute stand das vorletzte Rennen der Proffix Swiss Bike Cup Serie in Basel auf dem Programm. Die Rennstrecke im Schänzli gilt zwar nicht als sehr attraktiv und wirklich „mountainbikewürdig“ aber als Klassiker im Bikesport. Speziell das Rahmenprogramm mit diversen Trial- und BMX-Shows ist jedes Jahr atemberaubend.

 

Da gleichzeitig auch noch der Stevensbikecup in Appenzell stattfand, hatte sich unser Team ein wenig aufgesplittet. Mattia und Nico starteten bereits am Morgen in Appenzell und legten mit den super Rängen zwei und fünf die Messlatte hoch an.

 

Die ersten CyclingprojectfahrerInnen in Basel waren dann Anina, Mauro und Gian. Ihnen gelang ein tolles Rennen und Anina und Mauro entschieden den Schlussspurt beide für sich, was Rang eins und zwei bedeutete.

 

Lorena war danach eine Wundertüte, hatte sie doch nach einer strengen EM-Woche mit fünf Rennen und einer Ankunft in Basel um morgens um vier nicht gerade die besten Voraussetzungen. Der Wille setzte sich aber gegen die leeren Beine durch und auch sie erspurtete sich den zweiten Rang.

 

Als letzter musste dann noch Flavio auf die Strecke. Auch bei ihm zeigten sich gewisse Müdigkeitserscheinungen nach der langen Autofahrt und wenig Schlaf. So erreichte er sein gestecktes Ziel leider nicht ganz.

 

Für unser kleines Team ein weiteres sehr erfolgreiches Rennen. Bravo, macht weiter so!

 


 

Jugend Europameisterschaft in Graz „Tagebuch von Lorena Cadalbert“vom 14 - 18.8.2017

 

Ich war einfach nur happy als mitte Mai das Telefon klingelte und mir mitgeteilt wurde, dass ich für die Jugend-EM in Graz selektioniert wurde. Die EM war mein grosser Traum und so ordnete ich diesem Ziel alles unter.

 

Am Sonntag vor der EM gab es für die CH-Delegation in Deitingen nochmals einen Übungstag. Der Technikparcours misslang mir gründlich was mich ziemlich nervös machte. In der letzten Woche war jetzt nur noch ein wenig locker Rollen und Technik angesagt. Ich verabredete mich oft mit Freundinnen um mich abzulenken und auf andere Gedanken zu bringen.

 

Der Wettbewerb bestand aus fünf Rennen, eines davon im Team (zwei Jungs, ein Mädchen). Für jedes einzelne Rennen gab es eine separate Wertung, am Schluss konnte sich der/die Beste aller Rennen EuropameisterIn nennen. Ich startete mit dem Team Sportschule Liechtenstein mit Romano und Flavio.

 

Am Samstag, 12. August um 8 Uhr war es dann endlich soweit. Unser Bus- und Autotross bewegte sich Richtung Graz. Nach einer langen Fahrt mit viel Verkehr erreichten wir am späten Nachmittag endlich das Renngelände von Stattegg/Graz. Sofort hiess es umziehen und wir durften das erste Mal die kurze Rennstrecke beschnuppern.  Zum Nachtessen traf sich dann fast die ganze CH-Delegation in einem feinen Restaurant. Um neun Uhr konnten wir endlich das Hotelzimmer beziehen und ich liess mit meinen Zimmerkolleginnen Fabienne und Lea die ersten Eindrücke nochmals Revue passieren.

 

Am Sonntag stand die Besichtigung der Marathonstrecke und üben auf dem Technikparcours auf dem Programm. Die Marathonstrecke war ziemlich brutal da sie zuerst aus einem knapp halbstündigen Schotteraufstieg und danach aus einer mit vielen Wurzeln gespickten Abfahrt bestand. Nach zwei Stunden chillen mit meinen Zimmerkolleginnen gab es dann noch Energienachschub im Hotel.

 

Da der Aufstieg der Marathonstrecke sehr kräfteraubend war entschieden sich die Trainer die Athleten am Montagmorgen zweimal mit dem Bus auf den Berg zu shutteln. Am Nomi stand dann noch die Besichtigung der XCO Strecke auf dem Programm bevor es dann um 17:30 Uhr los ging mit dem Team Time Trial. Es war ein kurzes Rennen, ca. 6 Min., das es im Team zu bestreiten galt. Flavio, Romano und mir gelang ein gutes Rennen und wir wurden mit dem 14. Platz belohnt. Dieses wurde benötigt für die Startaufstellung des nächsten Tages. Am Abend gabs dann noch eine offizielle Eröffnungsfeier mit den Teams aller 22 Nationen.

 

Am Dienstag Nachmittag ging es dann weiter mit dem Team Relay. Am Morgen war aber nicht etwa faulenzen angesagt sondern eine weitere Runde auf der Rennstrecke mit minuziöser Besichtigung. Nach dem Mittagessen galt es dann ernst. Es war sehr heiss und schon nach dem Einfahren auf der Rolle tropfte mir der Schweiss überall runter.  Ich musste als dritte Fahrerin unseres Team ins Rennen und war eigentlich ganz zufrieden. Am Schluss wurden wir gute 15.

 

Am Mittwoch standen gleich zwei Prüfungen auf dem Tagesprogramm. Bereits um 8:30 musste ich den Technikparcours (Geschicklichkeitsparcours mit 9 3er-Stationen) bestreiten. Ich war extrem nervös, denn dort hatte ich die kleinsten Erwartungen für die ganze EM. Ich versuchte alles um mich herum auszublenden und konzentrierte mich nur auf die einzelnen Elemente. Ich wurde immer lockerer und entspannter, denn mir gelang praktisch alles. Am Schluss war ich mehr als zufrieden mit 2 Fehlern. Bis zum Start des nachfolgenden Rennens wusste ich aber nicht wo ich mit diesem Resultat stand. Um so überraschter war ich als ich als 1. aufgerufen wurde und aus der vordersten Range starten durfte. Mir wurde sofort bewusst, dass jetzt alles möglich war. Nach der ersten Runde waren wir zu zweit auf dem höchsten Punkt angelangt. In der Abfahrt verlor ich ein wenig Zeit auf meine Konkurrentin also musste ich in der zweiten Runde alles geben. Im Aufstieg gelang es mir wieder an Vicky ranzukommen und sie sogar ein wenig zu distanzieren. Dies kostete aber zu viel Kraft und es gelang ihr, mich in der Abfahrt wieder einzuholen. Am Schluss konnte ich als Zweite über die Ziellinie fahren. Ich war überglücklich. Erst am Abend bei der Siegerehrung, als ich aufs Podest steigen durfte und alle lautstark applaudierten wurde mir richtig bewusst was ich geschafft hatte.  Es war schon ein sehr schönes Gefühl wenn einem alle gratulierten. Die Feier dauerte aber nur kurz, denn es hiess bereits wieder vorbereiten auf den nächsten Tag aufs knüppelharte Marathonrennen.

 

Am Morgen war ich noch in einem Flow und fühlte mich sehr gut. Aus der zweiten startend konnte ich mich sofort in einer Gruppe absetzen. Nach ca. 30 Minuten erreichte ich als zweite den höchsten Punkt. Die Abfahrt gelang mir dann leider nicht wunschgemäss und ich musste mich noch von sechs Konkurrentinnen überholen lassen. Was lerne ich daraus? Abfahrten trainieren!!!  Nach der Silbermedaille gestern war ich dann mit dem Diplom für den achten Platz nicht ganz zufrieden.

 

Am Freitag stand die selbe Rennstrecke wie am Mittwoch mit einer kleinen Verländerung auf dem Programm. Ich wusste, erstens war meine Form gut, zweitens lag mir diese Strecke. Aus der zweiten Reihe startend nahm ich mir sehr sehr viel vor für dieses letzte Rennen. Doch, auch dies gehört zum Bikesport, zwanzig Meter nach dem Start wurde ich in einen Massensturz verwickelt und konnte mich mit ein paar Schürfungen wieder aufrappeln. Leider nur als zweitletzte aller TeilnehmerInnen. Jetzt galt es nur noch möglichst viele Plätze aufzuholen. Am Schluss war es der 19. Schulussrang. Ich war bitterenttäuscht und eine kleine Welt brach für mich zusammen. Nach vielen Aufmunterungen konnte ich mich aber schnell wieder fangen. Die Rangverkündigung und die Schlussfeier waren nochmals sehr emotional mit den Landeshymnen und allem Drumunddran wie bei den Grossen. Mit dem 8. Schlussrang war ich schlussendlich ganz zufrieden. Musste ich doch im jüngeren Jahrgang starten. Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich nächstes Jahr in Italien wieder eine Chance erhalte und mich sogar nochmals steigern kann.

 

Alles in allem war es eine tolle Erfahrung mit viel Emotionen, strengen Rennen, guten Begegnungen viel Disziplin und enormem Teamgedanke.

 


 

Scott Kids Cup Lenzerheide / Alpen Challenge vom 05.08.2017

 

 

Erstmals dieses Jahr durfte auch der Bikenachwuchs, im Rahmen der Alpenchallenge, in einem spannenden, technischen Race in der Biathlonarena ein Rennen bestreiten. Dieses wurde auch für den Scott Kids Cup gewertet.

 

Die traumhafte Bergkulisse und Kaiserwetter lockten Kinder aus der ganzen Schweiz nach Lenz.

 

Pünktlich um 11 Uhr starteten die Kleinsten. Gleich anschliessend standen dann auch schon die Jüngsten Cycling Projectmitglieder Mattia und Ruben auf der Startlinie. Mattia verpasste das Podest knapp und wurde 4.

 

Ab der Kategorie Rock wurden die Temperaturen immer höher und die Runden länger und technisch schwieriger. Erfreulicherweise schaffte es das Cycling Project Team einen kompletten Medaillensatz nach Hause zu nehmen. 1. Mauro, 2. Dana und 3. Gian.

 

In den Kategorien Mega und Hard hofften Lorena und Larina vergeblich auf Konkurrentinnen. So mussten sie sich wohl oder übel mit den Boys messen. Dies machte die Aufgabe natürlich nicht einfacher. Lorena musste sich schlussendlich nur von einem männlichen Gegner geschlagen geben. Mit zwei 1. Plätzen von Larina und Lorena und einem Dritten von Flavio war auch bei den Ältesten die Medaillenausbeute sehr positiv.

 

Alle RennfahreInnen haben super gekämpft und alles gegeben. Bravo und weiter so!

 

Herzlichen Dank den Organisatoren für das tolle Rennen und wir hoffen auf ein Wiedersehen im 2018.

 


 

Bikemarathon Lumnezia vom 30. Juli 2017

 

 

 

Der Bikemarathon Lumnezia ist ein nicht ganz gewöhnliches Rennen. Einerseits zählt es zu zwei Rennserien (Stevens Bike- und Scott Kids Cup), andererseits musste die Kategorie U17 nicht wie üblich mehrmals einen Rundkurs absolvieren sondern den Kurz-Marathon über 15 km fahren.

 

Der Kurzmarathon startete bereits um 9:15 Uhr, was für die FahrerInnen und deren Familien bedeutete früh aus den Federn, trotz Sonntag und Ferien.

 

Gleich vier FahrerInnen unseres Teams standen am Start. Neben Flavio (Rang 9.) und Larina (Rang 3.) auch Nicole Hassler (Rang 8.) und Ivo Hutter (Rang 1.) in der JEKAMI-Kategorie. Nach einem langen Aufstieg, war die Strecke, vor einer kniffligen Waldabfahrt, immer wieder mit Richtungsänderungen und kurzen steilen Aufstiegen gespickt. Alle meisterten sie aber bravourös mit super Leistungen und durften zufrieden unter die Dusche.

 

Am Mittag brannte die Sonne und alle waren froh für die Rangverkündigung in die alte Turnhalle fliehen zu können.

 

Am Nachmittag standen dann noch unsere jüngeren Teammitglieder auf einem Rundkurs im Einsatz. Anina und Lorena siegten souverän. Beinahe wäre noch ein dritter Sieg dazugekommen. Mauro fuhr, als Führender, genau bei einem Windstoss in eine Kurve und das Absperrband verwickelte sich mit seiner Schaltung. Bis alles wieder gelöst war wurde er bereits von neun Konkurrenten überholt. Nach einer tollen Aufholjagd reichte es dann aber immer noch für den zweiten Platz. Da kann man nur sagen: PECH. Auch die anderen Jungs zeigten starke Rennen und schnupperten sogar an den Podestplätzen. Leider reichte es heute noch nicht ganz.

 

Nach der Rangverkündigung wurden dann alle für ihre tollen Leistungen noch mit einem heftigen Gewitter belohnt!

 


 

Proffix Swiss Bike Cup Andermatt vom 24.06.17

 

Da das Rennen in Andermatt neu im Rennkalender vom Swiss Bike Cup war, wussten wir alle nicht genau was uns erwartete. Darum reisten die Meisten bereits am Freitag an um noch eine ausgiebige Streckenbesichtigung zu machen.

 

Zum Nachtessen waren dann die FahrerInnen und Eltern der halben Ostschweiz in der Pizzeria von Hospental versammelt, was den Koch und die Wirtin arg ins Schleudern brachte. Nach geduldigem Warten wurden dann aber schliesslich alle satt.

 

Am Morgen gings dann früher als gewohnt los mit den Rennen. Gestärkt mit einem guten Frühstück und nach einer weiteren Besichtigung waren dann die vier FahrerInnen unseres Teams startklar und motiviert für Topleistungen. Anina reichte es heute nicht ganz zum Sieg, sie musste sich mit dem super zweiten Rang zufriedengeben. Mauro zeigte ein starkes Rennen und wurde mit dem undankbaren vierten Rang belohnt. Auch Gian kämpfte um jede Sekunde und konnte sich im guten Mittelfeld etablieren. Der Nebel vom Urserental hatte Andermatt mittlerweilen fest im Griff und nach der grossen Hitze der letzten Tage begannen tatsächlich einige Zuschauer zu schlottern. Kaum zu glauben für die Daheimgebliebenen die sich währenddessen nach einem Sprung ins Wasser oder einem kühlen Bier sehnten. Für die FahrerInnen der Kategorie Mega waren diese Temperaturen aber ideal. Lorena duellierte sich mit ihrer grossen Konkurrentin bis fast am Schluss um den Sieg. Sie musste sich dann aber auf den letzten 500 m von ihr geschlagen geben.

 

Alle TeamfahrerInnen haben super gekämpft und wir sind alle stolz auf sie. Macht weiter so.

 


 

Rennwochenende vom 10./11. Juni

 

An diesem Wochenende standen gleich drei Rennen mit Beteiligungen unseres Rennteams auf dem Programm.

 

Anina, Mauro, Lorena und Flavio mussten alle früh aufstehen, um rechtzeitig zur Besichtigung des abwechslungsreichen Renngeländes am Samstag in Gränichen bereit zu sein. Anina und Mauro gelang ein sehr gutes Rennen, sie wurden mit dem 1. und 5. Platz dafür belohnt. Gespickt mit steilen Wurzelabfahrten, einem Kieswerk, Sprüngen und sonstigen Hindernissen war die Strecke sehr attraktiv. Lorena hatte sich sehr viel vorgenommen, schliesslich ging es um die Selektion für die Jugend-EM. Leider hatte sie schon in der ersten Runde Pech. Sie wurde von einer Konkurrentin leicht abgedrängt und musste abrupt bremsen, was einen Sturz vor einer Schlüsselstelle bedeutete. Die Verursacherin entschuldigte sich aber gleich nach dem Rennen sehr fair bei ihr. Jetzt gab es nur noch Vollgas und Aufholen. Am Schluss war sie mit dem 2. Platz dann aber sehr zufrieden. Auch Flavio hatte bereits in der ersten Runde Pech mit einem defekten Sattel. In der Techzone wurde er von Papa Roman zwar geflickt, was aber viel Zeit kostete. Da ihn jetzt bereits die Mädchen eingeholt hatten stand er vor der Wahl aufgeben oder nichts wie weiter. Er entschied sich fürs letztere und konnte immerhin ein lässiges Rennerlebnis mit nach Hause nehmen.

 

Gleichzeitig standen Mattia, Nico und Gian in Hard (A) am Stevens Bike Cup im Einsatz. Während viele Schweizer, wegen des Swissbike Cups in Gränichen, abwesend waren, füllten unsere Nachbarn aus Österreich die Teilnehmerlücke. Der Hindernisparcours, der etliche Male absolviert werden musste, meisterten die drei Jungs souverän und so konnten sie am Schluss wichtige Punkte für die Teamwertung sammeln.

 

Mauros Beine hatten nicht lange Zeit sich zu erholen. Am Sonntagmorgen stand für ihn dann noch das Rennvelorennen der Schülermeisterschaft von Gippingen auf dem Programm. Dies bestand aus einem Strassenrennen und einem Geschicklichkeitsparcours. Mit dem 1. Rang im Strassenrennen und dem       5. Rang im Parcour, sicherte er sich den super 2. Platz in der Tageswertung.

 


 

Fürstenwaldrennen vom 3. Juni 2017

 

Nach intensiven Vorbereitungsarbeiten seit Wochen war es endlich soweit. Die Premiere unseres eigenen Rennens im Churer Fürstenwald stand vor der Türe. In der Nacht hatte es zwar noch intensiv geregnet, am Morgen lachte aber bereits wieder die Sonne.

 

Nachdem sich die Männer bereits in den frühen Morgenstunden trafen um noch die letzten Probleme auf und neben der Strecke zu lösen war dann zum Start des Rennens alles bereit.

 

Ca. 70 FahrerInnen aus ganz Graubünden, dem Rheintal und sogar dem Ländle waren gemeldet. Das Start-/Zielgelände füllte sich immer mehr mit Leuten und pünktlich um 11 Uhr konnten die Jüngsten U9 auf die Strecke. Als Vorfahrer konnten wir den Top U23-Biker Ursin Spescha engagieren. Die beiden Kurse die unsere Streckenbauer Ivo Hassler und Riccardo Dasoli gebaut hatten waren mit Aufstiegen, Wurzeln und kniffligen Kurven für die Kids sehr abwechslungsreich und technisch nicht ganz ohne. Und, da sie vom nächtlichen Regen teilweise noch nass waren, war also technisches Können sehr hilfreich. Also, eine richtige Mountainbikestrecke eben. Es gab auch einige kleine Stürze zu verzeichnen, zum Glück aber nur ein paar Kratzer oder mal einen Defekt am Bike. Im Start-/Zielgelände gab es dafür sogar eine kleine Bikewerkstatt von Bike4Fun.

 

Auch für das leibliche Wohl der FahrenInnen und Zuschauer war gesorgt. Die Festwirtschaft wurde von Familie Arpagaus vom Restaurant Larisch www.ustria-larisch.ch in Cumbel geführt. Die sensationellen Schnitzelbrote mit hausgemachter Sauce waren dann leider bei der Rangverkündigung bereits ausverkauft. Ein Abstecher mal ins Lugnez in die Ustria Larisch würde sich also durchaus lohnen!

 

Nachdem um ca. 14:45 auch die FahrerInnen der ältesten Kategorie, U17 im Ziel waren, warteten alle gespannt auf die Rangverkündigung. Sehr schöne Pokale und tolle Preise türmten sich bereits auf dem Gabentisch. Als es dann endlich soweit war gab es manches Lächeln, Staunen und sogar Freudentränen. So war dann das Aufräumen, auch dank der tatkräftigen Hilfe von HelferInnen, Eltern und Kids, halb so wild und zum Glück ruckzuck gemacht.

 

Am Abend, bei einer Pizza konnten wir das Rennen dann nochmals in Ruhe Revue passieren lassen. Dank den vielen positiven Feedbacks, gutem Wetter und super Helfern dürfen wir die Premiere also als „sehr erfolgreich“ bezeichnen.

 

Herzlichen Dank nochmals allen HelferInnen, Sponsoren, der Festwirtschaftscrew, dem Speaker den KuchenbäckerInnnen und natürlich dem ganzen Cycling Projectteam für die Hilfe und Unterstützung die zu diesem tollen Rennen beigetragen haben.

 

Bis im 2018 beim 2. Fürstenwaldrennen!

 


 

Strassenrennen (Säntis Classic) in Weinfelden vom 27. Mai 2017

 

Bei sensationell „sonnig heissen 34 Grad“ starteten Mauro und Larina am Strassenrennen in Weinfelden zur (Säntis Classic)

 

Punkt 14:30 Uhr durften Mauro und seine  31 Konkurrenten auf die 24 Achterbahn Runden. Er drückte von Anfang an sehr auf`s Tempo, so dass sich schnell eine Spitzengruppe von 10 Fahrern bildete. Aber auch diese Gruppe wurde von Runde zu Runde kleiner, so dass knapp nach der Hälfte des Rennens, nur noch 4 Fahrer in der gleichen Runde waren. Im Sprint um den Tagessieg musste er sich nur knapp vom Deutschen Kollegen geschlagen geben. Mit dem SUPER 2. Rang darf Mauro ein weiteres Top Resultat in dieser Saison sich zu schreiben.

 

Auch Larina fuhr ein Top Rennen bei den U17 Mädchen erstes Jahr. Sie durfte den Kurs über 35 Runden bei sehr heissen und durstigen Verhältnissen geniessen. In der aus Jungs und Mädels bestehenden Gruppe, erkämpfte sich Larina den sehr guten 17. gesamt Rang. Als 2. Rangierte bei den Mädchen, darf Larina sehr zufrieden sein.

 

Herzliche Gratulation Mauro & Larina

 


 

EKZ CUP Wetzikon vom 21. Mai 2017

 

Endlich einmal schönes Wetter an einem Rennen! Entsprechend war auch die Stimmung im Start-/Zielgelände in Wetzikon. Beim Einfahren wurde aber klar: trotz des Sonnenscheins war die Strecke in den Waldpartien schlammig und die Uphills entsprechend schwierig zu fahren. Anina konnte als Leaderin in der ersten Reihe starten, verlor aber am Start einige Plätze. Bis zum Ende der ersten Runde konnte sie sich wieder auf den zweiten Platz vorarbeiten. Die Vorentscheidung viel im Aufstieg der zweiten Runde. Im Gegensatz zu den Gegnerinnen konnte sie diesen fahren und dort einen kleinen Vorsprung herausfahren. In der Folge vergrösserte sie diesen kontinuierlich und fuhr einem sichern Sieg entgegen.

 

 

 

Das Ziel, das Leadertrikot zu verteidigen, war geschafft!

 


 

 Stevens Bike Cup und SCOTT Kids Cup vom 20. Mai 2017

 

Endlich, das erste Rennen des Scott Kids Cup und gleichzeitig auch Stevens Bike Cup stand heute auf dem Programm. Nachdem es am Donnerstag noch nach starken Regenfällen aussah, war es dann aber zum Glück nur von unten nass.

 

Da es der Startschuss zum Scott Kids Cup war standen neben unseren acht Kids vom Rennteam auch einige Fahrer vom Cycling Projectstützpunkt Schams am Start.

 

In der Kategorie Soft trat Mattia voll motiviert in die Pedalen und holte als 3. prompt einen Podestplatz!

 

Auch bei den Rocks konnten mit Anina Gold und Mauro Silber weiter Edelmetall gesammelt werden. Emanuel demonstrierte mit einem super 6. Platz, dass auch die Schamser Trainingsgruppe in den letzten Wochen nicht untätig war. Dana 5., Nicole 6., Gian 8. und Nico 13. komplettierten die gute Teamleistung.

 

In der Kategorie Mega war bei uns nur Lorena am Start. Mit ihrem Sieg kam Medaille Nr. 4 dazu.

 

Mit Larinas gutem 3. Platz kam nochmals eine Bronzene zur Sammlung dazu. Auch Flavio zeigte mit dem 10 Platz ein starkes Rennen.

 

Am Nachmittag versuchten dann drei unserer Cycling Project Senioren an die Leistungen der Kids anzuknüpfen. Leider reichte es nicht ganz aufs Treppchen, der Ehrgeiz war aber genauso gross und alle hatten viel Spass.

 

Herzliche Gratulation allen zu den Topleistungen! Jetzt freuen wir uns alle aufs nächste Scott Kids Cup Rennen im Fürstenwald – unser Heimrennen, organisiert vom Cyclingproject-Team.

 


Strassenrennen GP Luzern Pfaffnau vom 13. Mai 2017

 

Eine starker Leistung zeigten Larina & Mauro Hassler vom CYCLINGPROJECT-Team am GP Luzern in Pfaffnau.

 

Larina  musste über 5 Runden a 4,9km gegen ihr Konkurrentinnen ankämpfen. Sie erreichte im Sprint den unglücklichen, aber sehr guten 4.Rang!

 

Mauro übernahm sehr schnell das Tempodiktat der 6er Spitzengruppe, und leistete wie immer ;-) sehr viel Führungsarbeit in den 3 Runden. Was auch an diesem Rennen sehr kräfteraubend war. Im Sprint musste er sich nur hauch dünn geschlagen geben.

Mit dem super 2. Rang, darf Mauro sehr zufrieden sein.

 

Herzliche Gratulation für die tolle Leistung.

 

 

 

 


 

ProFfix Swiss Bike Cup Solothurn vom 6./7. Mai 2017

 

Die BikeDays in Solothurn sind die grösste Bikeveranstaltung in der Schweiz. Mit 120 Ausstellern und viel Spektakel und Action wird den Zuschauern einiges geboten. Hauptteil sind aber natürlich die Crosscountryrennen von Kategorie Soft bis Elite mit keinen geringeren als Nino Schurter und Jolanda Neff.

 

Bereits am Freitag Abend trafen alle 4 RennteilnehmerInnen mit deren Familien auf dem Camping in Solothurn ein. Das Wetter war herrlich, und wir konnten in der Gartenbeiz oder beim Pingpong spielen den Sonnenuntergang geniessen.

 

Am Samstag morgen ging es dann zur Streckenbesichtigung, ohne Sonne aber doch im Trockenen. Bereits nach dem Mittag wurde es dann aber feucht und die Eliterennen wurden immer schlammiger. Nach einem Blick auf die Meteoapp erlosch dann auch der letzte Funken Hoffnung auf Besserung für Sonntag. Es regnete die ganze Nacht durch und bereits nach der Besichtigung der Strecke am Sonntagmorgen sahen alle aus wie Dreckspatzen. Jetzt war Teamarbeit angesagt. Alle wurden auf ihre Posten eingeteilt. Die Männer übernahmen die Techzonen und steilen Waldabfahrten, Larina musste zwischen Jacken einsammeln beim Start und Fotografieren bei den Siegerehrungen hin und her sprinten. Zuerst waren Mauro und Anina an der Reihe. Mauro konnte sich sofort Richtung Spitze vorarbeiten und wurde nach einer megaschnellen zweiten Runde noch sensationeller Dritter. Anina konnte bereits als Leaderin starten und gab diese Position bis ins Ziel nicht mehr her.

 

Lorena konnte sich ziemlich schnell mit ihrer härtesten Konkurrentin vom Feld absetzen. Nach der ersten Runde war der Sieg mit 10 Sek. Rückstand noch in Reichweite. Bei einem steilen Aufstieg plante sie, jetzt oder nie, mit dem direkteren Weg ein Überholmanöver. Der Aufstieg war aber zu schlammig und sie rutschte wieder zurück. Die Ziellinie überquerte sie dann als gute Zweite.

 

Auch bei Flavios Start goss es noch immer ununterbrochen. Er meisterte aber das leicht verkürzte Rennen gut und klassierte sich im Mittelfeld.

 

Herzliche Gratulation allen für die tollen Leistungen bei diesen widerlichen Bedingungen. Die Kids und die Waschmaschinen haben vollen Einsatz gezeigt!

 


 

Nat. Strassenrennen in Uzwil vom 30. April 2017

 

Am Sonntag  starteten Mauro und Larina Hassler zu ihrem ersten Strassenrennen für das CYCLINGPROJECT-Team in dieser Saison, und zwar in Uzwil. Die Strecke ist eine der anspruchsvollsten des diesjährigen Schülercups.

 

Mauro fand schnell Unterschlupf in einer fünfköpfigen Spitzengruppe, welche er im Anstieg zum Bergpreis sprengte (1. Bergpreis).

 

Mit einem Fluchtgefährten suchte er schnell das Weite, und die beiden Jungs machten den Sieg unter sich aus.

 

Mit dem 2. Platz durfte er überglücklich aufs Podest.

http://www.radsportschulen.ch/wp-content/uploads/2017/05/U13-Rangliste-UZWIL-17.pdf

 

 

Larina kämpft bei den U17 Mädels, während 3 Runden um den Sieg.

http://www.radsportschulen.ch/

 

Mit dem Sensationellen 2. Rang darf Larina sehr zufrieden sein, und dass in ihrem aller ersten Strassenrennen.

 

BRAVO MAURO

 

BRAVO LARINA

 


 

EKZ Cup Schwändi vom 30.April 2017

 

Anina Hutter startete als einzige vom CYCLINGPROJECT-Team in Schwändi.

 

Kurz und bündig ………..

 

Mit einem Start - Ziel Sieg holte sich Anina einen weiteren Sieg, in dieser noch jungen Saison.

 

 

 

BRAVO ANINA

 


 

Stevens Bike Cup Thal vom 29.4.2017 – „Die Schlammschlacht“

 

Am Freitag sah es draussen, weiss verschneit, eher nach einem Langlauf- als nach einem Bikerennen aus.

 

Die Organisatoren hatten aber super Arbeit geleistet und eine perfekte Rennstrecke hergerichtet. Bei kalten Temperaturen, aber Sonnenschein, konnte das komplette Team die Rennbesichtigung im Matsch und teilweise noch im Schnee, angehen. Uff, schon jetzt sahen alle übel aus, gut sind unsere Rennkleider schon schwarz.

 

Als erster war wie immer Mattia an der Reihe. Er zeigte ein gutes Rennen und klassierte sich als Fünfter.

 

Danach mussten Mauro, Gian, Nico und Anina die Schlammschlacht in Angriff nehmen. Mauro erfuhr sich als Dritter einen Podestplatz, Gian und Nico klassierten sich im Mittelfeld. Anina konnte ihren Sieg aus dem ersten Rennen in Arbon verteidigen.

 

Als nächstes war Lorena an der Reihe.  Da die Konkurrenz nicht allzu stark war hatte sie nur ein Ziel, Sieg. Nach der ersten Runde hatte sie dann auch schon einen komfortablen Vorsprung von einer Minute. So konnte sie die zweite Runde, ohne Risiko in den matschigen Abfahrten, hinter sich bringen.

 

Schlag auf Schlag ging es weiter mit Larina und Flavio. Sie erreichten ihre gesteckten Ziele leider beide nicht und mussten sich mit einer Platzierung im hinteren Teil des Klassements begnügen. Aber, nicht aufgeben, die Saison ist ja noch lange!

 

Am Schluss waren wir glücklich, dass alle ohne Panne und Verletzung das Ziel erreicht hatten.

 

Nicole und Alessandra, zusammen mit ihrem Couch Reto (Ivos Vater), nahmen danach die Heimfahrt nach Chur von 94 km noch auf dem Rennrad in Angriff. Sie wussten, zuhause erwartete sie ein riesiger Berg schmutziger und schlammiger Bikeklamotten!

 


 

Proffix Swiss Bike Cup Ötztal-Haiming, vom 22.April 2017

 

Ferienhalber waren nur vier FahrerInnen des Cyclingproject-Teams für das 2. Proffix Swissbikecuprennens in Haiming gemeldet. Da die Strecke für alle neu war, reiste unser Team bereits am Freitag an. Nach einer intensiven und genauen Streckenbesichtigung gab’s dann noch eine Session mit dem Mentaltrainer Reto. Jetzt waren alle top vorbereitet für das bevorstehende Rennen. Da dieses gleich zu vier Cupwertungen zählte und die internationale Konkurrenz gross war hatten alle grossen Respekt. Um die Nervosität möglichst tief zu halten wurden die AthletInnen bei einem feinen Znacht in einer Pizzeria abgelenkt.

 

Da die Stecke am Samstag nur von 8 – 8:45 Uhr für Trainings offen war, mussten Lorena, Mauro, Roman und Ivo bereits früh aus den Federn. Sie wollten unbedingt nochmals auf die Strecke für den letzten Schliff. Die Temperaturen waren ebenfalls nicht gerade einladend.

 

Um 12:30 Uhr gings dann für Mauro endlich los. Er durfte nach seinem Platten in Rivera leider nur weit hinten starten und musste sich so in der ersten Runde erstmals nach vorne kämpfen. Dies gelang perfekt, er tauchte nach einer halben Runde bereits in den ersten Zehn auf. Die Aufholjagd kostete aber ziemlich viel Kraft, so war dann der Verbleib dort das nächste Ziel. Am Schluss gab’s dann den sehr guten 9. Platz. Er war überglücklich und hatte sein persönliches Ziel in die ersten zehn zu fahren erreicht.

 

Zwei Minuten später galt es dann für Anina ernst. Schnell war klar, dass die internationale Konkurrenz nicht zu unterschätzen ist. Eine Österreicherin setzte sich dann auch von Beginn weg ab und vergrösserte ihren Vorsprung bei jeder Runde mehr. Dahinter wechselten sich drei Fahrerinnen, darunter auch Anina, immer wieder ab. Am Schluss wurde es dann sehr knapp und Anina flitzte als ausgezeichnete 3. über die Ziellinie.

 

Lorena fühlte sich bereits am Morgen sehr gut, hatte aber grossen Respekt vor dem riesigen internationalen Feld von 40 Fahrerinnen, die sie zum Teil aus früheren Jahren kannte. Bereits am Anfang setzten sich vier Fahrerinnen, inklusive Lorena, ab. Nach zwei Runden konnte sich eine Konkurrentin wenig absetzen, Lorena hatte sie aber stets in Sichtweite. Völlig entfesselt griff sie in der dritten Runde an und schüttelte die Konkurrenz mehr und mehr ab. Am Schluss konnte sie jubelnd und für sie fast unfassbar als Siegerin ins Ziel einfahren. Die riesige Pizza am Vorabend ist zum Glück noch nicht auf der Dopingliste!

 

Zum Schluss war wie immer Flavio noch an der Reihe. Auch er musste ziemlich weit hinten starten, bei einem riesigen Feld von 90 Fahrern. Bis zum Schluss gelang es ihm dann noch einige Fahrer zu überholen. Er hatte zwar sein Ziel nicht ganz erreicht, es waren aber alle zufrieden, dass endlich die Pechvogelserie ein Ende hatte und alle gesund und pannenfrei ins Ziel kamen.

 

Jetzt freuen wir uns bereits auf Solothurn, denn unser kleines erfolgreiches Team kann gleich mit zwei FahrerInnen im Leadertricot an den Start.

 


 

Stevens Bike Cup Arbon, vom 15. April 2017

 

Juhui, endlich mal trockenes Wetter in Arbon. Pünktlich um 9.15 Uhr waren alle bereit für die Streckenbesichtigung. Leider sucht man in Arbon vergebens nach Bergen und grösseren Hügeln. Die Rennstrecke war also äusserst flach und technisch nicht sehr anspruchsvoll und spektakulär.

 

Als erster durfte Mattia an den Start. Die Nervosität war sehr gross und zu allem Unglück wurde er auch noch beim Starten in einen Sturz verwickelt. Mit einer tollen Aufholjagd schaffte er es aber bis ins Ziel auf den guten 7. Platz.

 

Danach galt es für die grösste Gruppe von uns, Nico, Gian, Mauro und Anina, dann ernst. Nach einem super Start erschien Mauro als Erster nach der Startrunde und Nico und Gian mitten im ersten Verfolgerfeld. Bis am Schluss wurde Mauro leider noch von zwei Konkurrenten überholt. Die technisch schwierigen Strecken und brutalen Aufstiege liegen ihm definitiv besser!!! Nico zeigte als jüngerer Jahrgang ein starkes Rennen und fuhr auf den super 7. Platz. Gian übernahm in diesem Rennen leider die Pechvogelrolle von Mauro und musste zwei Stürze hinnehmen. Er biss aber auf die Zähne, wie es sich für einen richtigen Mountainbiker gehört, und schaffte es, mit schmerzverzehrtem Gesicht, dann doch noch ins Ziel. Anina startete 30 Sek. nach den Jungs und übernahm in der 3. Runde die Führung. Diese behauptete sie bis am Schluss und kam als strahlende Siegerin ins Ziel.

 

Lorena hatte eine Woche Biketrainingslager mit dem Kader Ost in den Beinen und alle waren gespannt ob sie nochmals Kräfte mobilisieren konnte. Nach einem Sturz in der Startrunde, wo sie nur als 6. wieder auftauchte, übernahm sie dann nach der zweiten Runde die Führung und baute den Vorsprung bis zum Schluss des Rennens kontinuierlich aus. Auch sie konnte zuoberst aufs Podest steigen.

 

Nach der Siegerehrung der „Kleinen“ waren jetzt noch unsere grossen Zwei, Larina und Flavio an der Reihe. Larina duellierte sich in den ersten beiden Runden mit ihrer „alten“ Konkurrentin, hängte diese dann aber in jeder Runde mehr ab und schloss bereits zur nächsten Fahrerin auf. Im Ziel klassierte sie sich dann im guten Mittelfeld. Flavio duellierte sich mit einem Langlaufkonkurrenten aus seiner Heimat, verlor aber das Duell bis ins Ziel und klassierte sich ebenfalls im Mittelfeld.

 

Am Nachmittag wollte es dann auch noch unser Trainer Ricci wissen. Er kämpfte wie ein Löwe und verpasste das Podest am Schluss als 4. nur knapp.

 

Zusammenfassend ein sehr gelungenes Rennen, herzliche Gratulation an alle, ihr habt super gekämpft.

 

Weiter so!

 


 

ProFfix Swiss Bike Cup Rivera „Pechvogel zum Zweiten“ vom 9. April 2017

 

Endlich, die MTB-Saison 2017 beginnt mit dem Swiss Bike Cup Rennen in Rivera. Die Einen reisten bereits am Freitag an, die Anderen am Samstag Morgen. Das Wetter war perfekt. Da alle bereits mindestens einmal vorher auf der Rennstrecke waren, war das technisch schwierige Gelände bereits allen vertraut. Um punkt 10 Uhr waren alle bereit fürs Einfahren mit Ivo und Ricci. Die beiden gaben den RennfahrerInnen noch den letzten Schliff und ein paar wertvolle Tipps.

 

Am Mittag war die Nervosität dann sehr gross, denn, um 12:30 Uhr mussten Anina, Mauro, Gian und Nico bereits an den Start. Für Mauro, an zweiter Position, war das Rennen leider bereits nach der ersten halben Runde zu Ende. Erneut wurde er vom Pech verfolgt, «Plattfuss». Die Techzone war leider zu weit entfernt und so musste er das Rennen aufgeben. Währenddessen kämpften sich Gian und Nico noch um einige Plätze nach vorne und klassierten sich am Schluss im guten Mittelfeld. Anina war bei den Mädels 2 Minuten später gestartet und fuhr von Anfang an in der Spitze mit. In der Mitte der letzten Runde lag sie noch an zweiter Stelle. Nach einer fulminanten Aufholjagd und das Mobilisieren der letzten Kräfte holte sie sich schliesslich klar den Sieg. Bravo!!!

 

Zum Feiern blieb aber noch keine Zeit, den der Start von Lorena stand bereits auf dem Programm. In einer älteren Kategorie und als jüngerer Jahrgang merkte sie dann ziemlich schnell, dass auch das Tempo um einiges höher war als bisher gewohnt. Die ersten zwei Runden konnte sie in den ersten Fünf mithalten. Danach startete sie einen Angriff und konnte sich auf Platz zwei vorkämpfen. Doch, am Schluss wurde auch sie noch vom Pech verfolgt – oder war es mangelnde Routine? Da die Mädels vom führenden Knaben eingeholt wurden, wurden sie bereits eine Runde früher aus dem Rennen genommen. Lorena realisierte dies zu spät und wurde prompt noch von zwei Fahrerinnen überspurtet. Auch die Zurufe von Trainer Ivo kamen leider zu spät und sie musste sich um 0.2 und 0.6 Sekunden vom Podest verabschieden. Platz 4 ist natürlich auch eine tolle Leistung, aber trotzdem ziemlich ärgerlich.

 

Jetzt stand als letzter Rennfahrer noch Flavio am Start. Auch er musste sich an eine ältere Kategorie gewöhnen. Nach einem guten, harten Rennen belegte er einen Platz im Mittelfeld.

 

Allen RennfahrerInnen herzliche Gratulation für die super Leistungen. Den Trainern ein riesiges Dankeschön für die top Vorbereitung auf die Rennsaison. Die Resultate zeigen, wir sind voll im Fahrplan!

 


 

Strassenrennen “Circuito di Casvegno “ vom 26. März 2017

 

Am Samstagmorgen traf sich ein Teil des Cycling Project Teams in Rivera zur Besichtigung und zum Training auf der Rennstrecke des ersten Swiss Bike Cup-Rennens in zwei Wochen.

 

Da Lorena, Mauro und Flavio am Sonntag das Strassenrennen von Mendrisio fahren wollten übernachteten wir gleich in Varese und genossen dort noch die Sonne, feines Essen und süffigen Wein.

 

Flavios Knie machte ihm leider einen Strich durch die Rechnung und er musste schweren Herzens auf den Start verzichten. Wir Erwachsenen waren aber nicht so traurig, so mussten wir nicht so früh aus den Federn! Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir dann gemütlich Richtung Mendrisio.

 

Da es in der Nacht noch geregnet hatte, wies die Strecke noch ein paar tückische Passagen auf. Nach einer Topbesichtigung und Besprechung der Renntaktik mit Trainer Ivo waren unsere beiden Rennfahrer Lorena und Mauro aber bestens gerüstet. Die Zwei waren ziemlich nervös, denn es war erst ihr zweites Strassenrennen und viele Gegner waren aus Italien und daher Wundertüten für sie.

 

Um 14 Uhr fiel für Lorena endlich der Startschuss. Ein wenig überrascht von der schnellen ersten Runde fuhr sie im Mittelfeld mit und gewann immer mehr an Sicherheit. Nach den Taktikanweisungen von Ivo wurde ein Konkurrent nach dem anderen überholt, fünf Runden vor Schluss fuhr sie plötzlich an der Spitze der Mädchen. Nach hartem Kampf reichte es schliesslich bei den Girls für den Sieg. Glücklich über Ihre Leistung aber müde gings nun gleich weiter mit dem Start von Mauro. Von Beginn weg übernahm er die Spitze im Feld der mehrheitlich italienischen Gegner. Leider waren diese nicht sehr solidarisch, und so musste er bis zwei Runden vor Schluss immer Führungsarbeit übernehmen. Als die letzte Runde eingeläutet wurde musste er sich langsam eine Schlusssprinttaktik überlegen um den Sieg ins Trockene zu bringen. Doch, unglaublich, beim kleinen Aufstieg in der letzten Runde passierte es! Kettenriss!!! Halb fahrend, halb rennend überquerte er dann doch noch die Ziellinie! Leider wurde er dabei noch von 16 Konkurrenten überholt. Die Enttäuschung war im Moment natürlich gross! Alle wussten aber, er hat ein Toprennen gezeigt und war heute einfach „der Pechvogel“.

 

Trainier Ivo war mit seinen Schützlingen sehr zufrieden und weiss jetzt, die Form stimmt, sie sind bereit für die Bikesaison und haben auch im Winter sehr gut trainiert.

 

Jetzt freuen wir uns alle riesig auf das erste Bikerennen in Rivera.

 

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